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Hauttestungen

Um genau zu erfahren worauf Sie allergisch reagieren, führen wir Hautteste durch. Es werden unterschiedliche Substanzen in unterschiedlichen Techniken auf die Haut aufgetragen (Prick-, Intracutan-, Epicutan- und Scratch-Testung). Die Reaktionen, die dadurch ausgelöst werden, werden beobachtet. Teilweise können die Reaktionen sofort abgelesen werden, teilweise nach mehreren Stunden. Auch die Möglichkeit der Arzneimitteltestungen im Bereich des Unterarmes ist gegeben.

Bitte teilen Sie uns unbedingt alle Medikamente mit, die Sie in den letzten Tagen vor dem Test eingenommen haben; diese können das Testergebnis verfälschen.

Oft ist durch den Hauttest alleine keine genaue Abgrenzung möglich, sodass noch weitere Untersuchung wie Bestimmung der Antikörper im Blut oder nasale, orale oder inhalative Provokationstestungen erforderlich sind. Mit diesen Provokationstestungen kann die Aktualität des Allergens bestimmt werden.

Provokationstestungen

Nasale Provokationstestung

Die Aufgabe der nasalen Provokation besteht darin, die Aktualität eines Allergens durch Reproduktion der klinischen Symptomatik an der Nase nachzuweisen.

Dazu ist es notwendig:

1. den natürlichen Allergieneinstrom trotz der notwendigen Anpassung der Prüfbedingungen möglichst naturgetreu zu wiederholen
2. reproduzierbare Provokationsverfahren mit entsprechend messbaren Parametern für die Einzelsymptome der nasalen Reizantwort zu verwenden.

Zur Überprüfung der Aktualität des Allergens wird das Allergen, nach vorheriger Leermessung des nasalen Flows, auf die Schleimhäute gegeben. Nach einer gewissen Zeit wird der Flow erneut gemessen. Tritt dabei ein Abfall des Nasenflusses auf oder ein Niesreiz, so handelt es sich um eine allergische Reaktion.

Bronchialer Provokationstest

In der bronchialen Provokation hat das Verdachtsallergen die natürlicherweise auftretenden Symptome auszulösen.

Die Lungenfunktion wird vor Testung geprüft und es wird festgestellt, ob eine weitgehende Symptomfreiheit gegeben ist. Nach der Inhalation des Verdachtallergens wird mehrfach in unterschiedlichen Zeitfenstern nachgemessen.

Orale Provokationstestung (häufig bei Verdacht der Nahrungsmittelunverträglichkeit)

In den oralen Provokationstestungen wird das Allergen verkapselt dem Patienten verabreicht und je nach Symptom wird entweder eine Lungenfunktionsmessung, Rhinomanometrie oder eine alleinige Symptombeobachtung dokumentiert. Messungen werden sowohl vor, während und in festgelegten Zeitfenstern, nach der Provokation durchgeführt. Erforderlich sind längere Nachbeobachtungszeiten in der Praxis, die dringend eingehalten werden müssen.

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